datenschutz.txt – Editor

Datenschutz

C:\STADLER\Recht\datenschutz.txt

Informationen nach Art 13 und 14 DSGVO sowie nach § 165 Abs 3 TKG 2021. Diese Website setzt keine Cookies und verwendet keine Verfahren zur Wiedererkennung oder Profilbildung.

Überblick

Diese Website setzt keine Cookies, speichert keine Informationen auf dem Endgerät und liest keine Informationen von diesem aus. Schriften und Bilder werden vom eigenen Server ausgeliefert; eine Verbindung zu Google Fonts oder vergleichbaren Diensten Dritter wird nicht hergestellt. Eine Einwilligung ist daher nicht erforderlich und wird nicht eingeholt.

Die Reichweitenmessung erfasst ausschließlich, welche Seiten aufgerufen werden, und kommt ohne Cookies, ohne Wiedererkennung und ohne Personenprofil aus.

E-Mail-Korrespondenz wird über Google Workspace mit Datenregion Europa abgewickelt. In diesem Konto ist der KI-Assistent Gemini aktiviert. Google ist es vertraglich untersagt, die Inhalte zum Training von Modellen zu verwenden oder durch Menschen einsehen zu lassen.

Personenbezogene Daten werden weder verkauft noch zu Werbezwecken weitergegeben noch an KI-Dienste übermittelt, mit denen kein Auftragsverarbeitungsvertrag besteht.

Die nachfolgenden Abschnitte enthalten die vollständigen Angaben zu Zwecken, Rechtsgrundlagen und Speicherdauer.

Verantwortlicher

Verantwortlicher im Sinne des Art 4 Z 7 DSGVO ist Patrick Stadler, Einzelunternehmer, Liberogasse 7, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Österreich (im Folgenden „der Verantwortliche“).

Der Verantwortliche ist per E-Mail unter kontakt@patrick-stadler.com und telefonisch unter +43 660 1671061 erreichbar. Anfragen zum Datenschutz können formlos an diese Adresse gerichtet werden; eine gesonderte Datenschutzadresse oder ein Formular besteht nicht.

Ein Datenschutzbeauftragter ist nicht bestellt, da die Voraussetzungen des Art 37 Abs 1 DSGVO nicht vorliegen: Die Kerntätigkeit besteht weder in einer umfangreichen regelmäßigen und systematischen Überwachung betroffener Personen noch in einer umfangreichen Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten.

Diese Erklärung erfüllt zugleich die Informationspflicht nach § 165 Abs 3 TKG 2021, die für Anbieter von Diensten der Informationsgesellschaft neben der DSGVO gilt.

Aufruf der Website

Die Website wird über Cloudflare, Inc., 101 Townsend St., San Francisco, CA 94107, USA, ausgeliefert. Dieser Anbieter betreibt zudem die Namensauflösung der Domain und die Abwehr von Angriffen. Die Auslieferung erfolgt aus dem jeweils nächstgelegenen Rechenzentrum; bei Aufrufen aus Österreich befindet sich dieses in der Europäischen Union.

Bei jedem Aufruf werden technisch erforderliche Zugriffsdaten verarbeitet: die aufgerufene Adresse, Datum und Uhrzeit, die übertragene Datenmenge, der Statuscode der Antwort, die verweisende Seite, die Kennung von Browser und Betriebssystem sowie die IP-Adresse. Ohne diese Daten kann eine Seite technisch nicht ausgeliefert werden.

Rechtsgrundlage ist Art 6 Abs 1 lit f DSGVO; das berechtigte Interesse liegt im sicheren, störungsfreien und gegen Angriffe geschützten Betrieb der Website. Auf Informationen im Endgerät wird dabei nicht zugegriffen, weshalb der Einwilligungsvorbehalt des § 165 Abs 3 TKG 2021 nicht zur Anwendung kommt.

Der Anbieter wird als Auftragsverarbeiter auf Grundlage seines Auftragsverarbeitungsvertrags tätig. Die von ihm beigezogenen Unterauftragsverarbeiter ändern sich laufend und werden daher nicht hier aufgezählt, sondern von ihm fortlaufend veröffentlicht. Seine Datenschutzerklärung ist unter https://www.cloudflare.com/privacypolicy/ abrufbar.

Sämtliche Seiten werden bereits bei ihrer Erstellung vollständig berechnet und anschließend unverändert ausgeliefert. Zur Laufzeit findet keine Auswertung statt. Die Website verfügt über kein Kontaktformular, keinen Login, keine Kommentarfunktion und keinen Warenkorb.

Serverprotokolle

Soweit der auslieferende Dienst zu einem Aufruf einen technischen Protokolleintrag erstellt, enthält dieser die im vorstehenden Abschnitt genannten Zugriffsdaten. Die Protokolle dienen ausschließlich dazu, nach einer Veröffentlichung fehlerhafte Auslieferungen und technische Störungen zu erkennen.

Die Protokolle werden beim Infrastrukturanbieter gespeichert und dort spätestens sieben Tage nach ihrer Entstehung automatisch gelöscht. Eine Auswertung nach Personen oder eine Zusammenführung mit anderen Daten findet nicht statt.

Rechtsgrundlage ist Art 6 Abs 1 lit f DSGVO; das berechtigte Interesse liegt in der Erkennung und Behebung von Störungen.

Reichweitenmessung

Zur Feststellung, welche Seiten aufgerufen werden, wird Cloudflare Web Analytics eingesetzt. Hierzu lädt die Website ein Messskript von static.cloudflareinsights.com nach. Dieses Skript ist die einzige Datei, die nicht vom eigenen Server ausgeliefert wird.

Nach Angabe des Anbieters speichert das Verfahren keinerlei Informationen auf dem Endgerät, insbesondere keine Cookies, keine Daten im lokalen Speicher und keine Kennung, die eine Wiedererkennung bei späteren Aufrufen ermöglicht. Fingerprinting findet nicht statt. Besuche werden nicht anhand eindeutiger IP-Adressen, sondern anhand der verweisenden Seite gezählt.

Erfasst werden der Seitenaufruf, die verweisende Seite, die ungefähre Herkunftsregion, Gerätetyp und Browser sowie Messwerte zur Ladegeschwindigkeit. Ausgewertet werden ausschließlich aggregierte Werte. Ein Personenprofil entsteht nicht, und einzelne Besucherinnen und Besucher sind daraus nicht bestimmbar.

Da auf dem Endgerät weder Informationen gespeichert noch ausgelesen werden, ist eine Einwilligung nach § 165 Abs 3 TKG 2021 nicht erforderlich. Rechtsgrundlage ist Art 6 Abs 1 lit f DSGVO; das berechtigte Interesse liegt in der Kenntnis, welche Inhalte genutzt werden. Gegen diese Verarbeitung besteht ein Widerspruchsrecht (siehe Widerspruchsrecht nach Art 21 DSGVO).

Kontaktaufnahme per E-Mail

Ein Kontaktformular besteht nicht. Bei einer Kontaktaufnahme an kontakt@patrick-stadler.com werden die Absenderadresse, der angegebene Name, der Betreff, der Inhalt der Nachricht sowie allfällige Anhänge verarbeitet, und zwar zur Beantwortung der Anfrage und zur Nachvollziehbarkeit des Kommunikationsverlaufs.

Rechtsgrundlage ist Art 6 Abs 1 lit b DSGVO, sofern die Anfrage auf den Abschluss eines Vertrages gerichtet ist, im Übrigen Art 6 Abs 1 lit f DSGVO; das berechtigte Interesse liegt in der Beantwortung von Zuschriften.

Das Postfach wird über Google Workspace betrieben. Vertragspartner und Auftragsverarbeiter ist Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland, auf Grundlage des Cloud Data Processing Addendum. Die beigezogenen Unterauftragsverarbeiter werden fortlaufend veröffentlicht.

Für das Konto ist die Datenregion Europa festgelegt. Diese Einstellung bewirkt, dass die Daten im Ruhezustand der Kerndienste, also die Inhalte von Postfach, Kalender und Dateiablage, in der Europäischen Union gespeichert werden. Sie bewirkt nicht, dass sämtliche Verarbeitungsschritte in der Europäischen Union stattfinden: Protokolle und Zwischenspeicher sind von der Datenregion nicht erfasst, und im Rahmen von Supportleistungen kann ein Zugriff aus einem Drittland erfolgen. Die hierfür bestehenden Garantien sind im Abschnitt Übermittlung in Drittländer dargestellt.

KI-Assistenz im Postfach

Google Workspace umfasst den KI-Assistenten Gemini. Dieser ist aktiviert und kann auf die Inhalte des Kontos zugreifen, einschließlich eingehender Nachrichten. Der Verantwortliche nutzt ihn zur Vorbereitung von Korrespondenz, zur Erstellung von Zusammenfassungen und zur Ordnung von Unterlagen.

Gemini ist in Google Workspace Bestandteil der Kerndienste und unterliegt demselben Auftragsverarbeitungsvertrag wie das Postfach. Google verpflichtet sich darin, Kundendaten nicht zum Training von KI-Modellen zu verwenden und nicht durch Menschen einsehen zu lassen. Eingaben und Ausgaben sind von der Datenregion Europa erfasst, mit derselben Beschränkung auf Daten im Ruhezustand.

Vorschläge des Assistenten sind Entwürfe. Antworten, Angebote und Entscheidungen werden vom Verantwortlichen persönlich geprüft und getroffen; eine automatisierte Entscheidung im Sinne des Art 22 DSGVO findet nicht statt.

Rechtsgrundlage ist Art 6 Abs 1 lit f DSGVO; das berechtigte Interesse liegt in einer zügigen und sorgfältigen Bearbeitung. Gegen diese Verarbeitung besteht ein Widerspruchsrecht. Im Fall eines Widerspruchs wird der betreffende Vorgang ohne KI-Assistenz bearbeitet.

KI-Werkzeuge ohne Auftragsverarbeitungsvertrag

Der Verantwortliche setzt darüber hinaus KI-Werkzeuge ein, mit denen kein Auftragsverarbeitungsvertrag besteht, etwa zur Programmierung, zur Recherche oder zur Prüfung von Entwürfen. An diese Werkzeuge werden weder personenbezogene Daten noch Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse noch als vertraulich bezeichnete Inhalte übermittelt. Anfragen an solche Werkzeuge werden so formuliert, dass sie ohne diese Angaben auskommen.

Maßgeblich für die Abgrenzung ist das Vertragsverhältnis: Google Workspace einschließlich Gemini wird als Auftragsverarbeiter nach Art 28 DSGVO tätig und darf daher auf die Inhalte des Postfachs zugreifen. Diensten ohne einen solchen Vertrag ist dieser Zugriff verwehrt.

Welche Werkzeuge im Rahmen eines Kundenprojekts eingesetzt werden, wird vor Beginn der Verarbeitung im jeweiligen Auftragsverarbeitungsvertrag festgelegt. Bis dahin gilt der erste Absatz dieses Abschnitts.

Telefonische Kontaktaufnahme

Bei Anrufen unter +43 660 1671061 werden Rufnummer und Zeitpunkt des Anrufs angezeigt. Gespräche werden weder aufgezeichnet noch gesondert protokolliert. Soweit Gesprächsinhalte für ein Angebot von Bedeutung sind, werden sie anschließend in der schriftlichen Korrespondenz festgehalten.

Sprachnachrichten werden auf der Mailbox des Mobilfunkanbieters gespeichert. Dieser verarbeitet Verkehrs- und Inhaltsdaten aufgrund eigener gesetzlicher Verpflichtungen nach dem TKG 2021 als eigener Verantwortlicher und nicht als Auftragsverarbeiter.

Rechtsgrundlage ist Art 6 Abs 1 lit b DSGVO bei Anrufen im Rahmen der Vertragsanbahnung, im Übrigen Art 6 Abs 1 lit f DSGVO.

Prüfung der Unternehmereigenschaft

Leistungen werden ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 1 UGB erbracht. Nach § 1 Abs 3 KSchG ist jedoch als Verbraucher anzusehen, wer Geschäfte zur Schaffung der Voraussetzungen eines erst aufzunehmenden Betriebs tätigt. Zur Wahl des zutreffenden Vertragsrahmens wird die Unternehmereigenschaft daher vor der Auftragsbestätigung geprüft.

Hierzu werden Angaben aus öffentlich zugänglichen Quellen verarbeitet, die nicht bei der betroffenen Person selbst erhoben werden: die GISA-Zahl aus dem Gewerbeinformationssystem Austria, die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer im Bestätigungsverfahren der Finanzverwaltung und, bei eingetragenen Unternehmen, Angaben aus dem Firmenbuch. Zur Vorbereitung eines Erstgesprächs werden darüber hinaus die öffentliche Website und ein allfälliges öffentliches LinkedIn-Profil des Betriebs eingesehen.

Betroffen sind Firmenwortlaut, Gewerbewortlaut, Standort, Datum der Gewerbeberechtigung sowie der Name der gewerberechtlich verantwortlichen Person. Bei Einzelunternehmen handelt es sich dabei um personenbezogene Daten.

Rechtsgrundlage ist Art 6 Abs 1 lit f DSGVO; das berechtigte Interesse liegt in der Wahl des zutreffenden Vertragsrahmens und in der Feststellung, welche verbraucherschutzrechtlichen Vorschriften anzuwenden sind. Dieser Abschnitt erfüllt zugleich die Informationspflicht nach Art 14 DSGVO.

Interessenten sowie Kundinnen und Kunden

Bei der Anfrage eines Angebots und bei der Auftragserteilung werden Stammdaten verarbeitet: Name, Firmenwortlaut, Anschrift, UID-Nummer, Ansprechpersonen, Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Im Verlauf eines Projekts treten Vertrags- und Leistungsdaten hinzu, ferner Termine, Aufwandsaufzeichnungen, Korrespondenz sowie Rechnungs- und Zahlungsdaten.

Rechtsgrundlage ist Art 6 Abs 1 lit b DSGVO für Anbahnung und Durchführung des Vertrages sowie Art 6 Abs 1 lit c DSGVO für die steuer- und unternehmensrechtlichen Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten, insbesondere nach § 132 BAO.

Rechnungen werden durch Überweisung beglichen. Die hierfür erforderlichen Zahlungsdaten werden an das kontoführende Kreditinstitut übermittelt, das sie als eigener Verantwortlicher verarbeitet. Ein Zahlungsdienstleister wird nicht eingesetzt.

Verarbeitung im Auftrag

Werden im Rahmen eines Projekts personenbezogene Daten des Auftraggebers verarbeitet, etwa bei Arbeiten an Datenbanken, Postfächern oder Automatisierungen, wird der Verantwortliche insoweit als Auftragsverarbeiter nach Art 28 DSGVO tätig. Verantwortlicher im datenschutzrechtlichen Sinn ist in diesem Fall der Auftraggeber.

Vor Beginn einer solchen Verarbeitung wird ein Auftragsverarbeitungsvertrag geschlossen. Dieser regelt insbesondere die eingesetzten Werkzeuge, die beigezogenen Unterauftragsverarbeiter, die technischen und organisatorischen Maßnahmen sowie den Umgang mit den Daten nach Vertragsende. Da diese Festlegungen je Auftrag unterschiedlich ausfallen, sind sie nicht Gegenstand dieser Erklärung.

Für ein Projekt bereitgestellte Zugänge und Daten werden ausschließlich für dieses Projekt verwendet.

Nennung als Referenz

Nach Abschluss eines Projekts werden Auftraggeber auf dieser Website als Referenz genannt. Veröffentlicht werden der Firmenwortlaut, die Bildmarke und eine allgemeine Beschreibung der erbrachten Leistung. Nicht veröffentlicht werden Quellcode, Preise, Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse sowie personenbezogene Daten von Beschäftigten oder Kunden des Auftraggebers.

Bei Einzelunternehmen ist der Firmenwortlaut ein personenbezogenes Datum. Rechtsgrundlage ist Art 6 Abs 1 lit f DSGVO; das berechtigte Interesse liegt im Nachweis der eigenen Tätigkeit.

Der Nennung kann jederzeit formlos widersprochen werden; die Referenz wird daraufhin binnen angemessener Frist entfernt. Dasselbe Recht räumt Punkt 16.5 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen ein.

Empfänger

Personenbezogene Daten werden weder verkauft noch vermietet noch zu Werbezwecken weitergegeben. Empfänger sind ausschließlich:

  • Cloudflare, Inc. als Auftragsverarbeiter für den Betrieb dieser Website
  • Google Ireland Limited als Auftragsverarbeiter für E-Mail, Kalender, Dateiablage und die darin enthaltene KI-Assistenz
  • die beauftragte Steuerberatungskanzlei, soweit Belege und Rechnungen betroffen sind (Art 6 Abs 1 lit c DSGVO)
  • das kontoführende Kreditinstitut im Rahmen des Zahlungsverkehrs, als eigener Verantwortlicher
  • Behörden, soweit eine gesetzliche Übermittlungspflicht besteht
  • Rechtsvertretung, Versicherung und Gerichte, soweit dies zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist (Art 6 Abs 1 lit f DSGVO)

Übermittlung in Drittländer

Beide Auftragsverarbeiter gehören Konzernen mit Sitz in den Vereinigten Staaten an. Auch wenn die Auslieferung in Europa erfolgt und die Daten im Ruhezustand in der Europäischen Union gespeichert werden, ist ein Zugriff aus einem Drittland, etwa zu Wartungs- oder Supportzwecken, nicht vollständig auszuschließen.

Google LLC und Cloudflare, Inc. sind nach dem EU-U.S. Data Privacy Framework zertifiziert, für das die Europäische Kommission am 10. Juli 2023 einen Angemessenheitsbeschluss nach Art 45 DSGVO erlassen hat. Ergänzend gelten aufgrund der jeweiligen Verträge die Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission nach Art 46 Abs 2 lit c DSGVO sowie technische Maßnahmen, insbesondere die Verschlüsselung bei Übertragung und Speicherung.

Eine Übermittlung in andere Drittländer findet nicht statt.

Speicherdauer

Personenbezogene Daten werden gespeichert, solange dies für den jeweiligen Zweck erforderlich ist, und darüber hinaus, soweit gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen. Im Einzelnen gelten folgende Fristen:

  • Serverprotokolle: automatische Löschung durch den Infrastrukturanbieter spätestens sieben Tage nach ihrer Entstehung
  • Zugriffsdaten, die der Infrastrukturanbieter über die Auslieferung hinaus zur Abwehr von Angriffen verarbeitet: für die Dauer, die dieser Zweck erfordert, nach Maßgabe seines Auftragsverarbeitungsvertrags
  • Reichweitendaten: ausschließlich in aggregierter Form ohne Personenbezug; eine Löschfrist ist daher nicht erforderlich
  • Anfragen ohne nachfolgenden Geschäftsfall: 24 Monate nach dem letzten Kontakt
  • Nicht angenommene Angebote: drei Jahre, entsprechend der Verjährungsfrist des § 1486 Z 1 ABGB
  • Projektunterlagen und Projektkorrespondenz: drei Jahre nach Projektende, entsprechend den §§ 1486 und 1489 ABGB
  • Rechnungen, Belege und Buchhaltungsunterlagen: sieben Jahre gemäß § 132 Abs 1 BAO, gerechnet ab dem Schluss des Kalenderjahres, auf das sie sich beziehen, und darüber hinaus, solange sie für ein anhängiges Abgabenverfahren von Bedeutung sind
  • Referenzangaben auf dieser Website: bis zum Widerspruch oder bis zum Wegfall der Grundlage für die Nennung

Pflicht zur Bereitstellung

Die Bereitstellung personenbezogener Daten ist weder gesetzlich noch vertraglich vorgeschrieben; für den Abschluss eines Vertrages ist sie jedoch erforderlich. Die Website kann ohne Angabe personenbezogener Daten vollständig genutzt werden.

Ohne Kontaktdaten kann eine Anfrage nicht beantwortet werden; ohne Stammdaten ist weder der Abschluss eines Vertrages noch die Ausstellung einer ordnungsgemäßen Rechnung möglich. Weitere Folgen hat die Nichtbereitstellung nicht.

Automatisierte Entscheidungsfindung

Eine automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling im Sinne des Art 22 DSGVO findet nicht statt. Personen werden weder bewertet noch eingestuft, und über Angebote oder Aufträge wird nicht automatisiert entschieden.

Der Einsatz von KI-Werkzeugen ändert daran nichts. Deren Ausgaben sind Entwürfe, die vom Verantwortlichen geprüft und verantwortet werden.

Datensicherheit

Die Verbindung zur Website ist durchgehend verschlüsselt. Die verwendeten Endgeräte sind verschlüsselt, die eingesetzten Konten durch eine Zwei-Faktor-Authentifizierung gesichert, und der Zugriff auf die Daten ist dem Verantwortlichen vorbehalten.

Beschäftigte sind nicht vorhanden. Im Einzelfall beigezogene Dritte sind vertraglich zur Verschwiegenheit und, soweit einschlägig, auf das Datengeheimnis nach § 6 DSG verpflichtet.

Die Maßnahmen entsprechen Art 32 DSGVO und werden laufend an den Stand der Technik angepasst.

Rechte der betroffenen Personen

Betroffenen Personen stehen die nachstehenden Rechte zu. Zu ihrer Ausübung genügt eine formlose Nachricht an kontakt@patrick-stadler.com; eine Begründung ist nicht erforderlich, Kosten entstehen nicht. Anträge werden unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb eines Monats beantwortet (Art 12 Abs 3 DSGVO).

  • Auskunft darüber, ob und welche personenbezogenen Daten verarbeitet werden (Art 15 DSGVO)
  • Berichtigung unrichtiger und Vervollständigung unvollständiger Daten (Art 16 DSGVO)
  • Löschung, soweit keine Aufbewahrungspflicht entgegensteht (Art 17 DSGVO)
  • Einschränkung der Verarbeitung (Art 18 DSGVO)
  • Datenübertragbarkeit in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format (Art 20 DSGVO)

Widerspruchsrecht nach Art 21 DSGVO

Betroffene Personen haben das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung sie betreffender personenbezogener Daten Widerspruch einzulegen, soweit diese auf Art 6 Abs 1 lit f DSGVO beruht.

Dies betrifft die Reichweitenmessung, die Serverprotokolle, die KI-Assistenz im Postfach, die Prüfung der Unternehmereigenschaft und die Nennung als Referenz.

Nach einem Widerspruch werden die betroffenen Daten nicht mehr verarbeitet, es sei denn, der Verantwortliche weist zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nach, die die Interessen, Rechte und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

Der Widerspruch kann formlos an kontakt@patrick-stadler.com gerichtet werden. Nachteile sind damit nicht verbunden.

Beschwerderecht

Betroffene Personen, die der Ansicht sind, dass die Verarbeitung sie betreffender Daten gegen die DSGVO oder das Datenschutzgesetz verstößt, können unbeschadet eines anderweitigen Rechtsbehelfs Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde erheben (Art 77 DSGVO, § 24 DSG):

Österreichische Datenschutzbehörde, Barichgasse 40–42, 1030 Wien, dsb@dsb.gv.at, +43 1 52 152-0, https://www.dsb.gv.at

Der Anspruch auf Behandlung einer Beschwerde erlischt nach § 24 Abs 4 DSG, wenn sie nicht binnen eines Jahres ab Kenntnis des beschwerenden Ereignisses, längstens aber binnen drei Jahren ab dessen behauptetem Eintritt eingebracht wird.

Anliegen können vorab auch unmittelbar an den Verantwortlichen gerichtet werden. Das Beschwerderecht bleibt davon unberührt.

Änderungen dieser Erklärung

Diese Erklärung wird angepasst, sobald sich die Website, die eingesetzten Dienste oder die Rechtslage ändern. Maßgeblich ist die jeweils hier veröffentlichte Fassung. Stand: 13. September 2026.

Fenster schließen